AGB

  1. Im Fall der Zeitverzögerung beim Be- und Entladen, die durch den Auftraggeber zu vertreten ist (z.B. durch die Angabe inkorrekter Daten zur Infrastruktur), werden die anfallenden Zusatzkosten separat erhoben.
  2. Wir übernehmen keine Haftung für vom Auftraggeber verpackte Gegenstände. Teure, empfindliche Gegenstände sind meldepflichtig. Offensichtliche Mängel müssen Sie uns sofort mitteilen. Bei neuen oder hochwertigen Böden ist Auftraggeber verpflichtet, uns darüber zu informieren – wir werden Bodenschutzmatten auslegen.
  3. Bei der Abholung, Ver- oder Entladung des Umzugsgutes ist der Absender verpflichtet, sicherzustellen, dass kein Gegenstand oder kein Gerät irrtümlich mitgenommen oder stehen gelassen wurde. Äußerlich erkennbare Verluste oder Beschädigungen sind detailliert auf dem Arbeitsschein (Umzugsauftrag) schriftlich festzuhalten.
  4. Rücktritt und Kündigung: der Kunde kann den bereits unterzeichneten Umzugsvertrag jederzeit kündigen. Die vereinbarten Frachtkosten und das etwaige Standgeld sind vom Auftraggeber zu bezahlen, die vom Möbelspediteur bereits getätigten Aufwendungen sind zu ersetzen.
  5. Der Möbelspediteur kann weitere Frachtführer/Handwerker zur Durchführung des Umzugs beauftragen.
  6. Aufgrund der physisch-körperlichen Anstrengung in der Tätigkeit der Umzugsmitarbeiter sind stündliche Pausen bis zu fünf Minuten zulässig.
  7. Trinkgeld ist mit der Rechnung des Möbelspediteurs nicht zu verrechnen.
  8. Der Absender ist verpflichtet, bewegliche oder hochempfindliche Teile an elektronischen Geräten wie z.B. Plattenspielern, Fernseh-, Radio-, und Hi-Fi-Geräten, EDV-Anlagen fachgerecht für den Transport zu sichern. Zur Überprüfung der fachgerechten Transportsicherung ist der Möbelspediteur nicht verpflichtet.
  9. Die Mitarbeiter des Möbelspediteurs sind, sofern nichts anderes vereinbart ist, nicht zur Durchführung von Elektro-, Gas-, Wasser-, Dübeln- und sonstigen Installationsarbeiten berechtigt.
  10. Sollten keine Halteverbotsschilder bestellt werden, ist der Auftraggeber verpflichtet, dem Möbelspediteur einen Parkplatz zur Verfügung zu stellen, der sich in der direkten Nähe des Gebäudes befindet und dessen Größe für das Einparken und Manövrieren des Möbelwagens ausreichend ist. Für die etwaigen zeitlichen Verzögerungen, die sich mangels eines geeigneten Parkplatzes ergeben, haftet der Auftraggeber. Die daraus resultierenden Zusatzkosten sind vom Auftraggeber zu bezahlen.
  11. Die Haftung des Frachtführers bei Verlust oder Beschädigung der gesamten Sendung ist auf einen Betrag von 8,33 EUR für jedes Kilogramm des Rohgewichts der Sendung begrenzt. Der Haftungshöchstbetrag beschränkt sich jedoch auf 620,00 EUR pro Kubikmeter verwendeter Laderaum. Die Haftungsbegrenzung kann durch eine Wertdeklaration angehoben werden. Maßgeblich ist dann der Betrag, der am Tag des Vertragsabschlusses als Anschaffungswert von Gegenständen gleicher Art und Güte aufgewendet werden muss (Zeitwert), wobei Abzüge „neu für alt“ zu berücksichtigen sind.

Weitergehende Schadenersatzleistungen können durch eine Umzugstransportversicherung auf Neuwertbasis durch Vermittlung des Möbelspediteurs erreicht werden.

  1. Folgende besondere Haftungsausschlussgründe sind zu beachten:
    1. Beförderung und Lagerung von Edelmetallen, Juwelen, Edelsteinen, Geld, Briefmarken, Münzen, Wertpapieren oder Urkunden
    2. Ungenügende Verpackung oder Kennzeichnung durch den Absender
    3. Behandeln, Verladen oder Entladen der Güter durch den Absender
    4. Beförderung und Lagerung von nicht vom Möbelspediteur verpacktem Gut in Behältern
    5. Verladen oder Entladen von Gut, dessen Größe oder Gewicht den Raumverhältnissen der Ladestelle oder Entladestelle nicht entspricht, sofern der Möbelspediteur den Absender auf die Gefahr einer Beschädigung vorher hingewiesen und der Absender auf die Durchführung der Leistung bestanden hat
    6. Beförderung und Lagerung lebender Tiere oder Pflanzen
    7. Natürliche oder mangelhafte Beschaffenheit des Gutes, aufgrund deren es besonders leicht Schäden, insbesondere durch Bruch, Funktionsstörungen, Rost, inneren Verderb oder Auslaufen, erleidet

Ist ein Schaden eingetreten, der nach den Umständen des Falles aus den o.g. Gefahren entstehen konnte, so wird vermutet, dass der Schaden aus dieser Gefahr entstanden ist. Der Möbelspediteur kann sich auf die besonderen Haftungsausschlussgründe nur berufen, wenn er alle ihm nach den Umständen obliegenden Maßnahmen getroffen und besondere Weisungen beachtet hat. Der Lagerhalter haftet nicht für Schäden, die durch Kernenergie und an radioaktive oder durch radioaktive Stoffe verursacht worden ist.

  1.  Für Lagerungen gelten ergänzend folgende Bestimmungen:
    1. Bei Lagerungen ist der Auftraggeber dazu verpflichtet, den Möbelspediteur darauf hinzuweisen, wenn feuer-, explosionsgefährliche, strahlende, zur Selbstentzündung neigende, giftige, ätzende, übelriechende oder überhaupt solche Güter, welche Nachteile für das Lager und/oder für andere Lagergüter und/oder für Personen befürchten lassen, Gegenstand des Vertrages werden sollen.
    2. Die Lagerung erfolgt in geeigneten betriebseigenen oder –fremden Lagerräumen; den Lagerräumen stehen zur Einlagerung geeignete Möbelwagen bzw. Container gleich. Die Güter eines Auftraggebers werden auf einer abgetrennten Fläche gelagert. Werden die Güter bei einem fremden Lagerhalter eingelagert, so hat der Möbelspediteur, dessen Namen und den Lagerort dem Auftraggeber unverzüglich schriftlich bekanntzugeben.
    3. Sollten Güter eingelagert werden, die einen besonderen Wert aufweisen, ist der Auftraggeber verpflichtet, eine Liste solcher Gegenstände dem Möbelspediteur zur Verfügung zu stellen. Im besten Fall sollen diese Gegenstände vor der Einlagerung auch fotografiert werden. Bei der Abnahme ist der Auftraggeber verpflichtet, die abgeholten Güter auf Vollständigkeit zu überprüfen.
    4. Der Möbelspediteur ist berechtigt, die Güter gegen Vorlage des Lagervertrages auszuhändigen, es sei denn, dass der Vorlegende zur Entgegennahme der Güter nicht befugt ist. Der Möbelspediteur ist befugt, aber nicht verpflichtet, die Legitimation desjenigen zu prüfen, der den Lagervertrag vorlegt.
    5. Der Auftraggeber ist verpflichtet, bei vollständiger Auslieferung der Güter den Lagervertrag zurückzugeben und ein schriftliches Empfangsbekenntnis zu erteilen. Bei teilweiser Auslieferung werden Auftraggeber und Möbelspediteur entsprechende Abschreibungen in Schriftform im Lagervertrag vornehmen.
    6. Der Auftraggeber ist berechtigt, während der Dauer der Einlagerung die eingelagerten Güter in Augenschein zu nehmen. Die Besichtigung erfolgt nach Terminvereinbarung, während der Geschäftszeiten des Möbelspediteurs und in seiner Begleitung.
    7. Der Auftraggeber ist verpflichtet, etwaige Adressenänderungen dem Möbelspediteur unverzüglich in Text- oder Schriftform mitzuteilen. Der Auftraggeber kann sich nicht auf den fehlenden Zugang von Mitteilungen berufen, die der Möbelspediteur an die letzte bekannte Anschrift gesandt hat.
    8. Der Auftraggeber ist verpflichtet, die monatliche Miete im Voraus bis spätestens zum 3. Werktag eines jeden Monats an den Möbelspediteur zu zahlen. Die Miete für die Folgemonate ist auch ohne Rechnungserteilung zum jeweiligen Monatsbeginn fällig.
    9. Der Möbelspediteur ist nicht verpflichtet, die Echtheit der Unterschriften auf den Dokumenten zu überprüfen, es sei senn, dem Möbelspediteur ist bekannt oder infolge Fahrlässigkeit unbekannt, dass die Unterschriften unecht sind.
    10. Der Vertrag kann auf eine unbestimmte Zeit abgeschlossen werden. Der Vertrag kann zum 15. oder zum Ende des Monats gekündigt werden, unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von 5 Wochen.
  2. Der Umzug darf auch als Beiladungstransport durchgeführt werden.
  3. Es gilt deutsches Recht.
  4. Bezahlung: Bar Echtzeit-Überweisung  Vorkasse

Kartenzahlung (Bei EC-Karten wird 1 %, bei Kreditkarten 2% Bearbeitungsgebühr berechnet)

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